Immerhin symmetrisch

Weitere Werkzeuge sind bestellt und sollen morgen eintreffen. Bis ich die habe, kann ich am Einstieg auf der Beifahrerseite nichts Sinnvolles tun. Also machte ich heute einfach auf der Fahrerseite weiter mit guter alter Handarbeit. 

Mein Heißluftgebläse bekomme ich auch erst morgen wieder zurück, das würde mir bei dem Bitumen sehr helfen. Doch noch ist das Bitumen nicht mein größtes Problem und ich schwang erstmal den Hammer für’s Grobe. Wobei der Hammer an diversen Stellen garnicht nötig war, ich konnte etliche Bleche einfach mit der Hand abreißen. Darunter verbarg sich dann -oh Überraschung- oft ein altes noch rostigeres Blech. Sowas verstehe ich nicht und es ärgert mich auch. Da macht sich jemand die Mühe und fertigt ein Blech an, und dann klebt er es -wenn überhaupt per Schweißgerät- auf den alten Gammel drauf. Das dauert nur wenige Wochen und das frische Blech steht in voller Rostblüte da. Tolle Wurst.

„Kreativ“, das beschreibt es wohl noch am positivsten. Man muss ja auch erstmal passende Stellen finden, an der man sein Flickwerk befestigen kann. Stabil wird das dann mit der nächsten und übernächsten Schicht. Im Zweifelsfall schweißt man einfach die blecherne Trittbrettauflage mit dran, dann passt das doch schon. Und hey, für afrikanische Verhältnisse ist das pures Gold, damit fahren die noch 20 Jahre herum. Leider sehen die Fahrzeugprüfstellen hierzulande das etwas verbissener, wenn sie nicht aus unerklärlichen Gründen plötzlich an extremer Kurzsichtigkeit leiden und dann ohne Beleuchtung in der Grube alles für gut befinden und anschließend Plaketten und H-Kennzeichen verschenken.  🙄

Morgen geht es weiter. Heute Abend suche ich mir noch Material im Korrosionsschutz-Depot zusammen. Wird auch mal wieder Zeit für ein nettes Beratungsgespräch mit denen, seit Peters Transit sind schließlich viele Jahre ins Land gegangen und es gibt bestimmt inzwischen noch besseres Material. Blech aus der Spraydose hat aber bestimmt noch niemand entwickelt… 😉

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