Immer weiter

Die Zeit rinnt mir durch die Finger, es ist Wahnsinn. Ich komme zwar gut voran, aber bei so vielen offenen Baustellen bleibt immer was liegen. Nicht zuletzt ist Bertha wieder voll ins Stocken gekommen und das nervt mich gewaltig. Also mal wieder Zeit für eine Challenge. 

Diesen Monat möchte ich Bertha blechmäßig geflickt haben. Der Hilfsrahmen ist eine andere Geschichte. Ich habe noch nicht geschaut, wie ich da am besten dran komme, das ist aber eben erst die Stufe 2 der Großbaustelle. Momentan steht es so:

Das Blech wird langsam knapp, ich sollte mal einen Händler in der Gegend auftun…

Auf der Arbeit läuft es einigermaßen, auch wenn sich gerade die Baggerlöffel häufen. Ein Eck gerissen, hing aber noch dran. Beim nächsten ein Eck ganz abgebrochen – was machen die mit den Dingern??? Nachher wartet eine breite Schaufel auf mich, so wurde mir heute am Telefon mitgeteilt. Das Ding ist über die komplette Breite durchgeschliffen und es muss eine neue Platte Hardox eingeschweißt werden.

Die Radladerfahrerei bescherte mir mein Helfen beim Küchenbauer. Er erstickte regelrecht in seinem Holzabfall und so beluden wir seinen Boxer damit, fuhren alles in meine Firma und dort sollte es in einen Container. Nochmal alles per Hand ausräumen und über die 3m hohe Containerwand schmeißen? Nee! Mein Seniorchef gab mir eine Einweisung in den Radlader und wünschte mir viel Spaß. Schaufel unters Auto, dann mit Händen und Füßen das Holz verschoben und ab in den Container. Ging auf jeden Fall schneller und leichter. 🙂

In der Halle hat sich auch einiges verändert. Der Wartburg änderte seinen Standplatz auf Berthas andere Seite und gab so das große Regal frei, in das ich bei meinem Umzug alles mehr oder weniger nur eingeräumt, aber nicht sortiert hatte. Das Fazit war, dass ich nichts mehr fand. Werkzeuge und Materialien lagen irgendwie ineinander verschachtelt da drin. So kippte ich diverse Kisten auf dem gerade freien und ordentlichen Boden aus und sortierte den Kram auseinander.

Bei dieser Gelegenheit wuchs auch gleich noch eine (auch wieder provisorische, aber wesentlich stabilere) Werkbank aus dem Boden, ebenso gab es einen weiteren Basteltisch. Es herrscht nach wie vor wildes Chaos auf dem Boden, ich bin aber schon wieder wo anders beschäftigt…

Was tat sich sonst noch…? Der Düdo ist weg, hatte ich das schon erwähnt? Mir fiel es ein, weil ich das Foto von der noch schnell gebauten Schiebetürrolle auf dem Telefon fand. Die Küchenbaustelle wird langsam Küche, auch wenn Wasser immer noch Mangelware ist. Ebenso ergeht es der Dusche, die zwar inzwischen steht und auch echt sehr schön nach Dusche aussieht, aber dank Wassermangel eben doch nur eine Attrappe ist.

Die Waschmaschine hingegen ist echt und funktionstüchtig. Beim Räumen fand ich die alte CB Funk Kiste und musste einfach eine Antenne improvisieren, um mal über die Kanäle zu rutschen. Naja, wird nicht wieder zur großen Liebe werden. Der Corsa bekam einen Teil der Lautsprecher aus dem Düdo verpasst, weil die MDF Platte sowieso schon da stand und die hinteren Lautsprecher völlig tot waren. Hochtöner fehlen noch, Endstufe wäre zu viel Arbeit… 😉

Ja und dann gibt es da noch meine 2 neuen Computer. Raspberry Pi nennen die sich, kleine Einplatinencomputer mit GPIO Leiste, über die man diverse Ein- und Ausgangssignale verarbeiten kann. Definitiv interessante Teile, wenn man nicht gerade Filme rendern möchte. Ich denke da an diverse Regel- und Steueraufgaben im und am Wohnmobil, die man den Geräten prima anvertrauen könnte. Der „große“ RasPi 3B+ liegt preislich bei 40 Euro, der kleine Nano bei 15 Euro. Da hatte ich schon teureres Spielzeug.

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