Wolfsteiner Autoschieber

Keine Bande, Einzeltäter. Völlig bekloppt und unkoordiniert. Wusste nicht so genau was er wollte, das war klar erkennbar. Schwach angefangen, aber dann stark nachgelassen. Aber ganz unbrauchbar wohl doch nicht… 😉

Etwas Bastelwerk gab es. Eine Truma S5002K wollte nicht mehr an bleiben und bekam letztendlich ein neues Zündsicherungsventil nebst Thermoelement spendiert. Eine Frischwasserpumpe tropfte, wurde ersetzt und die alte wird jetzt von ihrem Besitzer aufgearbeitet. Man bekommt Dichtsätze und notfalls komplette Pumpeneinheiten für den meist noch funktionierenden Motor. Macht nur kaum jemand. Weiterhin gab es noch ein Staufach zu basteln, das hinter einer kleinen Klappe in der Schürze untergebracht werden sollte und in dem die zweite Toilettenkassette Platz finden sollte. Moment mal, „Kassette“? Wie die früher so beliebten Plastikschachteln mit dem schmalen Tonband darin? Öffnen, Kassette raus, Kassette rein, zuklappen und fertig? (Ja Leute, ich kenne noch den Zusammenhang von Kassette, Bleistift und Tesafilm! 😉 )
Und genau so baute ich den Kasten, einfach, funktional und stabil. Hoffentlich… 😉

Eine Lackiererei ist auch ausgebrochen. Die Grundierung der ersten Teile war noch eher Strukturputz. Wir hatten keine Lacksiebe und zudem vor lauter Tatendrang vergessen, die Teile nochmal abzureiben. Okay, ICH hatte vergessen sie abzureiben. Beim ersten Kotflügel kam jede Rettung zu spät. Den zweiten reinigten wir nochmal und ich hatte daher nur noch Probleme mit den Klümpchen in der Pistole. Doch wir besserten nach, holten bei einem Einkaufstrip in Kaiserslautern Siebe und einen Rührer für den großen Eimer Grundierung. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Dank Durchzug ist die Oberfläche freilich keineswegs staubfrei. Doch für eine Grundierung völlig okay.

Ja und dann fing ich irgendwann an, Fahrzeuge zu schieben. Bei 31°C Außentemperatur und 35°C in der Halle. Ausgerechnet beim schwersten Wagen war auch die Entscheidung am schwersten, wie er denn nun positioniert werden sollte. Die Prioritäten haben sich geändert und so wurde es sinnvoll, hinter dem gut zugänglichen linken Tor Platz zu haben – oder schnell mal schaffen zu können. Daher wollte ich einen guten Kompromiss für die Platzaufteilung und das konnte ich erst entscheiden, wenn ich es sah. Egal, jetzt passt es. Für jetzt.

Und zur Belohnung noch was auf die Augen und auf die Ohren:

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