Doch nicht nur zuschauen

Und wieder mal kam es anders als geplant. Eigentlich war es nur eine wackelnde Stoßstangenecke, mit der das Drama begann. Unwissenheit kann ein Segen sein. Wir stöhnten jedenfalls mehrmals, dass wir die Stoßstange besser nie ab geschraubt hätten. Was für eine Quälerei! Meine Motivation geht inzwischen sowieso schon in den Minusbereich und dann auch noch sowas…  😥 

Der Freund aus dem Norden wollte eigentlich nur den Rahmen seines Iveco sanieren. Das tat er, auch erstaunlich schnell. Ich freute mich schon, in Kürze an den 814 gehen zu können. Doch dann zeigte sich der fast komplett weggerostete seitliche Stoßstangenhalter für das Wackeln der Stoßstange  verantwortlich. Frontmaske ab, Stoßstange ab – das Grauen nahm seinen Lauf. Wir fanden (außer dem berühmt-berüchtigten Turboloch) einige Rostnester, die sich schon in fortgeschrittenem Stadium befanden. Dass der linke Einstieg weiteren Sanierungsbedarf hatte, war vorher bekannt. Der tatsächliche Umfang des dortigen Sanierungsbedarfs war allerdings dann doch etwas überraschend.

Aber egal, es half ja nichts. Blech für Blech für Blech arbeiteten wir uns durch. Wir hielten uns dabei größtenteils an die originalen Baupläne, wie gewohnt mit etwas „künstlerischer Freiheit“ und ohne teure Reparaturbleche. Auch die Reihenfolge der Arbeiten kann man bestenfalls als „chaotisch sortiert“ beschreiben. Doch wer will uns schon vorschreiben, wie wir zu arbeiten haben!? Am Ende erreichten wir das Ziel und alle Löcher waren gestopft. Man hätte sicher noch mehr machen können, aber ich für meinen Teil brauche dringend eine Rast vom Rost, bevor ich doch noch ausraste. Irgendwas will mir jedoch sagen, dass ich selber kaum Gelegenheit zum Einrosten haben werde…  🙄

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.